In der Podiumsdiskussion am Samstagabend geht es um die Frage, ob eine fahrradfreundliche Stadt mehr als ein schöner Wunsch werden kann. Konzepte gibt es seit Jahren, Krefeld fühlt sich seit mehr als 20 Jahren fahrradfreundlich – ein Gefühl, das viele RadfahrerInnen nicht unbedingt empfinden. Wo sind die Widerstände, wie können sie überwunden werden, welche Strategien führen zu Erfolg?
Darüber diskutieren wir mit


Juliane Kemen, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ILS (Dortmund)
Mobilität und Gesundheit
Frau Kemen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im ILS Fokusprojekt „Die Bedeutung von Erreichbarkeiten im urbanen Quartier“ sowie im Projekt „Grundlagenuntersuchung Mobilität Region Köln/Bonn“ und war zuvor Mitarbeiterin im Projekt „Sharing-Konzepte in Frankfurt am Main“. Ihre Masterarbeit hat sie über den Einfluss der Wahl der Verkehrsmittel auf die Gesundheit von Berufstätigen geschrieben. Der Zusammenhang von beruflicher Mobilität und Gesundheit ist auch beim Krefelder Radschlag ihr Thema. Die Auswertung internationaler Forschungsergebnisse und eigener Untersuchungen bringen sie zu der Feststellung: „FahrradfahrerInnen sind weniger krank, heben ein höheres Wohlbefinden und einen niedrigeren BMI als alle anderen Verkehrsteilnehmer. Ganzjährige FahrradfahrerInnen profitieren besonders.“


Martin Linne
Planungsdezernent der Stadt Krefeld



Martin Tönnes
Regionalverband Ruhr, „Architekt“ des Ruhrschnellweges


Andreas Domanski
1. Vorsitzender ADFC Krefeld/Kreis Viersen


Moderation: Harry von Bargen